Subject: Re: Router mit NetBSD
To: NetBSD-Deutsch <regional-de@NetBSD.org>
From: Thomas Kaepernick <Thomas.Kaepernick@web.de>
List: regional-de
Date: 11/12/2007 22:22:43
Liebe Listener,

entschuldigt, da=DF ich nicht direkt auf die Mails antworte, aber mein MTA h=
at derzeit Probleme mit der Auslieferung an web.de. Deshalb fasse ich mein=
e Antworten hier zusammen.

Am Thu, Nov 08, 2007 at 12:03:31AM +0100, schrieb Hubert Feyrer:
> Ich wuerde eher auf evbmips tippen. Der Port ist ein Sammelsurium aller
> moeglichen MIPS-basierten Embedded Platformen.
>
> Was Du fuer Dein Projekt tunlichst noch rausfinden solltest:
>  * wie kriegst du einen neuen Kernel auf die Kiste
Als System-Image. Es m=FC=DFte =FCber tftp m=F6glich sein. Vielleicht l=E4=DFt das
Webinterface auch das Laden eines firmenfremden Images zu.
>  * Wie bootet der Rechner den Kernel
Das m=FC=DFte ich dann noch ermitteln. Das Linux dort arbeitet mit squashfs
und jffs. Ich hoffe, das der Bootproze=DF nicht vom squashfs abh=E4ngt, dann s=
ieht
es alt aus. NetBSD unterst=FCtzt kein sqashfs. Das habe ich schon herausgefu=
nden.
>  * welche Hardware fuer Ethernet, ... steckt drin, und wie sieht's mit
>    Treibern aus
Hm, bin nicht ganz sicher. Im angegeben Quellcode ist als Vendor Realtek
angegeben mit rtl865x.=20
Daf=FCr gibt es auch eine Kernel-Config mit
MIPS32-Unterst=FCtzung und als CPU ist R3000 angegeben. Als
Netzkartenmodul ist 8139CP gesetzt. OpenWRT gibt f=FCr den DI-524up (daf=FCr i=
st der Quellcode) als Chip
RTL8650B an. Es ist aber auch ein Wireless-Router.=20

Am Thu, Nov 08, 2007 at 09:16:22AM +0100, schrieb Jochen Kunz:
> Wom=F6glich braucht es einige Monate Kernelh=E4cken bis das l=E4uft.
Das denke ich auch. Solange Kernelh=E4cken hei=DFt, verschiedene Configs
durchzuprobieren und evtl. irgendwelche vorhandenen Patches einzubinden,
w=FCrde ich mich da ran wagen.
...
> Der Hersteller hat vermutlich die erst beste MIPS-Linux
> Architektur als Basis genommen, die er finden konnte, und hat dann so
> lange dran rumgepfuscht bis es auf dem Routerli lief. (Oder weil die
> Indigo2 R4k =3D=3D IP22 auch eine R4k4 CPU wie das Routerli hat. Oder
> beides.) Wenn es uCLinux ist, hat das Ding vermutlich keine MMU und
> dann kannst du NetBSD gleich vergessen.
Ich hatte von den Quellsourcen f=FCr den SoHo-Kasten gesprochen. Den kann
man sich bei D-Link runterladen. Er dient, so wie ich es verstanden
habe, zum Entwickeln/Einbinden eigener Applikationen in diesen
Router/Mini"server".
MMU scheint wirklich keine vorhanden zu sein. Gibt es da wirklich keinen
Weg=3F Dann ist meine Idee schon am Ende.

Am Thu, Nov 08, 2007 at 08:32:48AM +0100, schrieb David Wetzel:
> es kommt darauf an wieviel stress du dir machen willst :-)
> Wenn es einfach gehen soll, kaufe einfach von PCengines ein PC board.
> Z.B. http://www.pcengines.ch/alix2c2.htm
>
> Du brauchst dann noch ein Compact Flash und den IDE Adapter.=20
> Damit installierst Du dein BSD auf dem
> CF und bootest dann das ALIX und fertig :-)
Bzw. ein Image auf einem anderen Rechner anfertigen. Dieses mit dd auf
die CF schreiben. Die CF in das Board schieben und fertig. Dazu gab es mal=
 eine=20
Artikel in der freeX.

Hatte ich auch schon erwogen. Aber f=FCr den 3-fachen Preis bekomme ich
=E4u=DFerlich weniger (3 Netzanschl=FC=DFe gegen=FCber 4-5). Bis jetzt w=FCrde es
reichen. Doch wei=DF ich nicht, wie sich die Bed=FCrfnisse meiner Familie
noch entwickeln werden. Ich wollte mich an etwas anderem versuchen.
PCengines oder Soekris haben ja letztlich wieder eine i386-Architektur. Vi=
elleicht habe
ich mir aber auch gleich etwas zu schwieriges ausgesucht.

Gru=DF Thomas

=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F
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